Therapie
im OZK

Osteopathische Behandlung für Kinder & Jugendliche im OZK

Welche Unterstützung bietet eine kinderosteopathische Begleitung?

Die Kinderosteopathie unterstützt mit ihren spezifischen Techniken die freie Entfaltung der kindlichen Lebensenergien und des individuellen Potentials von Kindern in besonderen, in speziellen, in herausfordernden und in schwierigen Lebensumständen.

Sie beseitigt einschränkende Gewebemuster, um Struktur und Funktion mit der Hilfe der Therapeut*innenhände zu befreien.

So kann die pädiatrische Osteopathie zum optimalen Zeitpunkt jedes Kind in seinem Wachstum, in Veränderung und Gesundung stärken, die Entwicklung erleichtern und damit das Leben für das Kind (und seine Familie) leichter machen.

Ziel ist die freie Beweglichkeit aller Körperstrukturen und ihre bestmögliche Funktion.

Ziel ist die freie Beweglichkeit aller Körperstrukturen.
Kinderosteopathie im OZK

Wie läuft eine Behandlung ab?

Am Beginn einer ersten Einheit steht immer eine ausführliche Anamnese über den Verlauf von Schwangerschaft und Geburt. Auch die bisherige Gesamtentwicklung des Kindes wird erfragt, alle Unfälle, Erkrankungen, Operationen und vieles mehr.

Dieses Erstgespräch dauert ungefähr eine halbe Stunde und gibt uns Kinderosteopath*innen einen umfassenden Einblick in die Geschichte des Kindes, wie auch in seine Bedürfnisse und seine Stärken und Schwächen. Mit dem Hintergrundwissen anamnestischer und eventuell ätiologischer Faktoren, aber vor allem auf Basis detaillierter anatomischer Kenntnisse und einer präzisen, geschulten Wahrnehmung der Hände fühlen sich Osteopath*innen in die Beschaffenheit der Körpergewebe ein und berühren sie mit sanft ausgleichenden Techniken.

Die weiteren Einheiten bauen auf der ersten auf und begleiten den Prozess der Gesundung in allen Bereichen des Kindes, so dass eine Linderung der Beschwerden anhaltend eintritt oder eine Symptomatik nicht mehr auftritt. Bereits vom ersten Lebenstag an können und sollen Kinder kinderosteopathisch unterstützt werden. 

Was sind die häufigsten Indikationen, die im Kindesalter mit Osteopathie sehr erfolgreich behandelt werden können?

Beim Baby, sei es zu früh oder termingerecht neugeboren, stehen Saug- und Schluckprobleme, Reflux, Regulationsstörungen, lange Schreiepisoden, Koliken, Schlafprobleme, Tränenkanalverstopfung, Hodenhochstand, Phimose, Schiefhals und Hüftprobleme im Vordergrund.

Bei Kleinkindern sind Schielen, Paukenhöhlenerguss, chronische Mittelohrentzündung, Bronchitis, Asthma, chronischer Schnupfen, Unruhe, verzögerte Sprachentwicklung, motorische Schwächen und diverse Angstsymptomatiken die häufigsten Themen.

Bei älteren Kindern ist der Grund für einen Besuch im OZK oft eine Zahnfehlstellung oder Lernprobleme, Verhaltensstörungen, Skoliose, Kopfschmerzen, rezidivierende Harninfekte, Verstopfung, Autismus, Teilleistungsstörungen, ADHS, verzögertes Wachstum, Schulangst, Lernschwäche, Beschwerden nach Unfällen, Frakturen und vieles mehr.

Wie oft besuchen uns Kinder im OZK?

Die Betreuungsintensität variiert beträchtlich. Manchmal ist ein einmaliger Neugeborenen-Check mit ein oder zwei Follow-up Untersuchungen einige Monate später ausreichend. Manche Kinder brauchen jahreszeitlich bedingte Serien, z.B. 5-10 Mal bei chronischen Infekten, um ihr Immunsystem stabil zu halten und somit Langzeitfolgen mit Funktionseinschränkungen (z.B. der Bronchien und Lunge) zu verhindern.

Einige Kinder brauchen eine osteopathische Entwicklungsbegleitung mehrmals im Jahr und viele auch über mehrere Jahre. Bei medizinisch komplexen Indikationen erfordert es oft eine jahrzehntelange kinderosteopathische Begleitung.

Für viele Kinder ist das spezielle Setting im OZK sehr bedeutsam und stressreduzierend (mehrere Kinder im Raum, mehrere Osteopath*innen und die Möglichkeit schon andere Kinder und Eltern im Wartebereich, oft im Spiel, kennenzulernen). 

Wir begleiten jedes Jahr 2.000 bis 3.000 Kinder mit osteopathischen Behandlungen.

Damit diese Unterstützung auch Familien offensteht, die sich eine Behandlung sonst nicht leisten könnten, ist das OZK auf Spenden angewiesen.

Ihre Spende hilft uns, möglichst viele Kinder zu unterstützen